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Der Flettner-Rotor wurde vom Ingenieur und Erfinder Anton Flettner in den 1920er Jahren entwickelt. Die Rotor-Konstruktion nutzt den Magnus-Effekt als als Antriebsmittel, wie noch heute in einigen Schiffen.   Das spektakulärste Beispiel für den Einsatz dieser Technik war das Flettner-Rotorschiff, das von zwei über 19 m hohen rotierenden Walzen angetrieben wurde, die wie gigantische Trichter aussahen.  Das Schiff erreichte 1926 nach einer erfolgreichen Atlantiküberquerung mit Geschwindigkeiten von bis zu 17 Knoten New York und erntete dafür die Bewunderung von Albert Einstein.

Die Konstruktionen wurden 1931 von Walter Stern gekauft, der die britische Flettner Ventilator Ltd gründete und mit der Herstellung und dem Verkauf von Lüftern in der englischen Hauptstadt London begann. Die Flettner Ventilator Ltd ist seit 1931 ein Familienbetrieb und kann nunmehr auf über 80 Jahre Erfahrung mit windgetriebenen Lüftern zurückzuschauen.

British Flettner Ventilator hat verschiedene Arten und Größen von Lüftern produziert, die ursprünglich aus Metall waren. Die kleinere Ausführung Flettner 417, die in ihrer Größe in etwa den heutigen Flettner-Lüftern entspricht,  wurde das populärste Modell.

Lüfter des Typs Flettner 417 wurden in Europa, Australien und Südafrika in Transportfahrzeuge aller Art eingebaut. In den Nachkriegsjahren waren Flettner-Lüfter der Standard für zahlreiche Transportfahrzeugtypen, darunter:

  • Lieferwagen und Nutzfahrzeuge
  • Eisenbahnwagen und Straßenbahnen
  • Einsatzfahrzeuge
  • Tiertransportfahrzeuge und -anhänger
  • Boote und Vergnügungsschiffe
  • Busse und Reisebusse
  • und Gebäude

Das Unternehmen wuchs weiter und stellte in den späten 1970er Jahren, als die Kunststofftechnik immer größere Fortschritte machte, für die Herstellung neuer Lüfter und Verschlussklappen von Stahl auf Kunststoff um.

In den frühen 80er Jahren wurde der patentierte Flettner 2000 produziert, eine modernisierte Version des 417. Durch seine schlankere Kunststoffkonstruktion konnte der F2000 Luft mit deutlich weniger Windenergie absaugen, was ihn zu einem kostengünstigen, effizienten und vielseitigen Absaugsystem für Kleintransporter, LKWs, Flugzeuganhänger, Züge, Wohnwagen, Wohnmobile, Boote und Gebäude machte. Der Flettner 2000 wurde auch in anderen Plattformen montiert einschließlich Fischereifahrzeugen und hat es im Rahmen einer Expedition sogar bis in die Antarktis geschafft.

Im Jahr 2006 wurde der patentierte Flettner TCX-2 vorgestellt. Diese ähnlich wie der 417 aussehende, aber aus hochwertigem Kunststoff gefertigte Version wurde mit einer Anzahl von Modifikationen einschließlich einem leistungsstarken Absaugsystem und einer verstärkten Spindelkonstruktion sowohl mit Standardbasis als auch mit einer schmaler Basis entwickelt, die ihn für die Montage auf Rippendächern bei gleichartigen Anwendungen geeignet macht.

Das weitere Wachstum des Unternehmens war Anlass für den Umzug der Firmenzentrale nach Milton Keynes im Jahr 2015, durch den sich die hervorragende Kommunikations- und Logistikinfrastruktur dieser Stadt nutzen lässt.

Heute ist Flettner Ventilator Ltd als weltweit führend in der Konstruktion und Herstellung von windgetriebenen Lüfterprodukten anerkannt und fertigt seine Produkte, die in über 20 Länder exportiert werden, weiterhin in Großbritannien. Flettner hält an den gleichen Prinzipien fest, mit denen das Unternehmen vor mehr als 80 Jahren gegründet wurde – einfache, aber langlebige Luftabsaugprodukte anzubieten, die sich für eine breite Palette von Anwendungen nutzen lassen – eine wahrhaft großartige britische Erfolgsgeschichte.

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